Ambitionierter, erfahrener Gegner: U23 der HSG Konstanz
Handball

Ambitionierter, erfahrener Gegner: U23 der HSG Konstanz

vor hoher Hürde in Schwäbisch Gmünd

Oberliga Baden-Württemberg:

TSB Schwäbisch Gmünd – HSG Konstanz U23

(Sonntag, 18 Uhr, Große Sporthalle)

 

Mit dem Selbstvertrauen aus drei Partien ohne Niederlage hat die U23 der HSG Konstanz am Sonntag, 18 Uhr, eine schwere Auswärtsaufgabe vor der Brust. Aufsteiger TSB Schwäbisch Gmünd ist kein normaler Aufsteiger und kehrte nach dem überraschenden „Betriebsunfall“ direkt wieder sehr souverän zurück in die Oberliga.

 

Auf Seiten der Konstanzer konnte man nach dem 27:17-Erfolg gegen die Erstliga-Reserve aus Stuttgart mit einem positiven Gefühl in die Trainingswoche gehen. „Aber einbilden sollte sich darauf keiner etwas“, betont Matthias Stocker. Der Trainer des jüngsten Oberliga-Teams möchte schon berücksichtigt wissen, dass Stuttgart sehr ersatzgeschwächt war. „Wir haben uns verbessert, ja“, freut er sich über die deutlich sichtbaren Verbesserungen von Spiel zu Spiel. Auf der anderen Seite: „Die Voraussetzungen beim Gegner waren nun wirklich nicht so gut.“

 

Immerhin gilt es festzuhalten, dass nach einem holprigen Saisonstart nun langsam wieder die Abläufe und Automatismen in das Konstanzer Spiel zurückkommen. Warum die Zweitliga-Reserve zu Saisonbeginn noch große Probleme hatte? Stockers Ursachenforschung hat mehrere Punkte auf die Liste gebracht. Natürlich das schwere Auftaktprogramm gegen absolute Topteams, die eigene Unsicherheit, wo man nach der Vorbereitung steht und die dort meist eher unterklassigen Gegner in den Testspielen, die somit wenige Rückschlüsse auf das wahre Leistungsvermögen zuließen. Stocker: „Der Start war nicht so einfach. Jetzt sind wir so langsam drin, müssen uns aber weiter verbessern.“

 

Vor allem im Hinblick auf den starken Gegner, der am Sonntagabend wartet. Schwäbisch Gmünd konnte sich nach der direkten Rückkehr in Liga vier gut verstärken und verfügt über jede Menge Erfahrung. 13 von 16 Spielern haben bereits 4. Liga oder gar noch höher gespielt. „Das zeigt ihre Qualitäten“, weiß der HSG-Coach. Mittelfristig ist die 3. Liga das Ziel. Aktuell jedoch zeigt sich der TSB noch mit sehr unterschiedlichen Gesichtern, hat beide bisherigen Heimspiele – gegen Mitaufsteiger Neuenbürg und Weilstetten – etwas überraschend verloren, auswärts dafür zwei Big Points bei den Favoriten und Aufstiegskandidaten Herrenberg und Weinsberg gelandet. „4:6 Punkte“, so der 31-Jährige, „sind sicher nicht schlecht. Dass Schwäbisch Gmünd dennoch nicht ganz zufrieden damit ist, zeigt ihre Ambitionen.“

 

Der Turn- und Sportbund verfügt über ein gutes Umfeld und ein gutes Team, aus dem Mittelmann Aaron Fröhlich und Linksaußen Aleksa Djokic herausragen. Letzterer erzielte in den letzten beiden Partien insgesamt 23 Tore und war mit Partizan Belgrad schon international dabei. Dazu kommt die in Stockers Worten „gut gebaute 6:0-Abwehr“, die, körperlich stark und groß, ein ordentliches Bollwerk bildet. „Sie sind gut besetzt und haben ein gutes Niveau“, bescheinigt der Konstanzer Trainer, der allerdings im eigenen Team in den letzten eineinhalb Partien selbst erfreut eine ordentliche Defensiv- und Torhüterleistung registrieren konnte. Was noch besser werden muss. „Wir verwerfen zu viel und müssen mehr aus unseren Chancen machen.“ Zumal diese in Schwäbisch Gmünd schwer zu erarbeiten sein werden. Deshalb lag der Fokus zuletzt auch auf individuellem Angriffsspiel im Training.

 

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