FCK: Meisterschaftsstart gegen den souveränen Aufsteiger
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FCK: Meisterschaftsstart gegen den souveränen Aufsteiger

Mit der Begegnung gegen Aufsteiger Uster startet der FCK am Sonntag in die neue Meisterschaft 2018 / 2019. Weil im Frühling gleich mehrere Leistungsträger den Verein verlassen haben, hat sich das Gesicht der Mannschaft komplett verändert. Qualität und Quantität scheint für die anvisierten Ziele zweifellos vorhanden.

Kurz vor Saisonbeginn blickte FCK Trainer Kürsat Ortancioglu im Kreis der geladenen Presse nochmals kurz zurück. „In der abgelaufenen Saison haben wir den guten vierten Platz erreicht“. So richtig glücklich schien darüber niemand. Wohl auch deshalb hat man sich die Ziele etwas höher gesteckt: „Ein Platz unter den ersten  drei“, so Präsident Daniel Geisselhardt. „Von  der Führungsseite  gibt es keinen Druck, aber ich weiss, der Trainer hat höhere Ziele“, so der Präsident mit einem Schmunzeln. Die Kaderzusamenstellung von Ortancioglu, Cheftrainer und Sportchef in Personalunion, lassen kaum Zweifel daran. Zuerst galt es nämlich die Abgänge des bisher sehr erfolgreichen Quartetts Silvan Kessler, Wolfgang Narr, Ludovic Mathys und Marco Soares zu kompensieren. Mit Andi Qerfozi, André Kohli, Abbas Karaki, Marvin Meresi, Manuel Ferrone und Jim Freid trägt die FCK Formation 18/19 im Kern nicht nur ein völlig neues Gesicht, sondern man hat aus den Defiziten der abgelaufenen Rückrunde gelernt. Nur zu oft ist der FCK reduziert durch Verletzungen, Sperren oder Abwesenheiten buchstäblich mit dem letzten Mann aufgelaufen. Dies wird in der laufenden Saison wohl kaum der Fall sein. Stolze 28 Mann (!) umfasst das Kader der 1. Mannschaft -  wenn sich auch einige Akteure aktuell noch mit Verletzungen oder Blessuren herumschlagen und erst später vollständig in die Mannschaft integriert sein werden. Die aktuellen Kaderspieler mit allen Details hier.

Schnell möglichst viele Punkte sammeln
Damit dürfte der FCK den entscheidenden Grundstein gelegt haben, die anvisierten Ziele in aller Ruhe anzugehen. Gibt es den absoluten Favoriten? „Von 13 Mannschaften sind fast die Hälfte neu, da kann man wohl kaum schlüssiges sagen“, so Trainer Ortancioglu achselzuckend. Der will sowieso nicht auf die anderen schauen sondern schnell möglichst viele Punkte sammeln. Aber: „Bei allem Optimismus müssen wir zuerst ein Team werden und die neuen integrieren“.

In der Vorbereitung zeigte sich der FCK zwiespältig: Zwischen Siegen gegen Radolfzell (2:1), Villingen (3:2) und Freienbach (3:2) folgten zwei böse Taucher: 0:5 und 0:6 gegen die Nachwuchsteams aus Winterthur und St. Gallen. Ein 1:1 Remis gegen Gossau rundete die Vorbereitung ab. Am Sonntag in der Partie gegen Uster wird sich zeigen, mit welcher Taktik Ortancioglu in die neue Saison startet. Die Zürcher, die den sofortigen Wideraufstieg mit rekordverdächtigen 15 Punkte Vorsprung bewerkstelligt haben, sind in vielen Punkten noch die „alten“. Mit Diego Bürger und Oscar Barreiro sind nach wie vor zwei Akteure mit FCK Vergangenheit im Kader. Auch der (flinke) Angriff mit Laski, Tiscar und Serafini hat weiter Bestand. An der Linie steht indes neu Cheftrainer Fabio Digenti (ehemals GC, Schaffhausen und Winterthur). Das letzte Aufeinandertreffen im Juni 17 besiegelte damals den definitiven Abstieg der Ustemer vor eigenem Anhang. Beim 4:2 Sieg glänzte Andi Qerfozi mit einem Dreierpack.

Telegramm

Meisterschaft
2. Liga Interregional
Kreuzlingen - Uster
Sonntag, 12. August /  14.30 Uhr
FCK Arena, Kreuzlingen