Es wartet sehr viel Arbeit auf den Trainer – und das Team!
Volleyball

Es wartet sehr viel Arbeit auf den Trainer – und das Team!

Zack - weg: Nach 70 Minuten war der Supercup entschieden! Nur hiess der Sieger nicht Lindaren Volley Amriswil, sondern Lausanne Université Club. Und dieser Sieg der Waadtländer war hochverdient, sie waren während des ganzen Spiels das bessere Team.

Die grössten Unterschiede zwischen den beiden Dominatoren der letzten Spielzeiten lagen in der Annahme und im Block. Wacklige Annahmen auf Seiten der Thurgauer verhinderten einen gepflegten Spielaufbau, und die Angriffe des Gegners fanden infolge eklatanter Abstimmungsprobleme mit Leichtigkeit einen Weg durch den Block. Während die Aussenangreifer Djokic und Gommans noch einigermassen zu gefallen wussten, zog Diagonalangreifer Thomas Zach einen rabenschwarzen Tag ein.

Nur zu Beginn des ersten Satzes lagen die Amriswiler kurzzeitig in Front, als es ihnen bei Service von Gommans gelang, mit 6:3 in Führung zu gehen. Nach dem 9:8 zogen das Uni-Team 9:11 in Front, und bald einmal stand es 16:20, ehe die Ostschweizer bei Aufschlag von Gommans nochmals auf 20:20 ausgleichen konnten. Damit hatte es sich aber, und der Satz ging mit 23:25 verloren.

Die Geschichte des zweiten Satzes ist schnell erzählt. 4:3 lag die Mannschaft von Trainer Marko Klok noch vorne, doch bald einmal hiess es 5:12 und 8:18. Die beiden quicklebendigen Aussenangreifer Prével und Kvalen liessen die Thurgauer mit teils kraftvollen, teils fintenreichen Angriffen fast verzweifeln. Da machte sich auch das Fehlen des neuen kamerunischen Diagonalspielers Feughouo auf Seiten von Lausanne nicht bemerkbar.

Der dritte Satz war dann der engste von allen. Bis zum Stande von 16:16 konnten die wenigen mitgereisten Anhänger von Lindaren Volley Amriswil noch auf eine Wende hoffen, doch dann legten die Lausanner zwischen sich und die Amriswiler drei Punkte Abstand, und trotz aller Bemühungen ging auch dieser Satz mit 23:25 verloren.

Am kommenden Wochenende reist Amriswil zum Meisterschaftsbeginn nach Jona. Damit es gegen den Aussenseiter aus dem Kanton St. Gallen nicht zu einer negativen Überraschung kommt, braucht es eine klare Steigerung. Und hoffentlich darf das Team dannzumal auch auf etwas mehr Unterstützung durch die Amriswiler Fans zählen!