Enttäuschung für Aadorf zur Jahresende
Volleyball

Enttäuschung für Aadorf zur Jahresende

Die Volleyballerinnen vom VBC Aadorf kommen vor heimischen Kulisse gegen Raiffeisen Volleya Obwalden zu einer vermeidbaren 1:3 Niederlage und müssen nun um einen Play-Off Platz bangen.

Bereits das Hinspiel zwischen Aadorf und Obwalden (3:2) war eine enge Angelegenheit, mit dem glücklicheren Ende für die Thurgauerinnen. Im Wissen, dass die Obwalderinnen sich zurzeit in einem Hoch befinden, war man im Thurgauer Lager entsprechend gewarnt.

Der Start in die Partie war dem Team um Caoch Cao Herrea gelungen. Gleich nach dem ersten Ballwechsel zeigten die Thurgauerinnen ihre Ambitionen die Punkte in Aadorf zu lassen. Mit zunehmender Spieldauer wussten sich die Obwalderinnen zu wehren und machten ihrerseits Druck. Die Thurgauerinnen hielten bis zur Satzmitte gut mit, machten aber mit mehreren Servicefehlern sich das Leben selber schwer. Obwalden behielt die Ruhe und verwaltete ein erspielter Punktevorsprung gekonnt und schafften mit 1:0 nach Sätzen in Front zu gehen.

Der Zweite Satz war aus Thurgauer Sicht nur um Nuancen besser. Es gelang ihnen insbesondere die vielen Servicefehler aus dem ersten Satz zu minimieren, doch waren die Angriffsbemühungen zu zaghaft. Die Gäste spielten an diesem Tag sehr solide und zeigten sich auch in schwierigen Situationen sehr abgeklärt. Verdient konnten sie auch den zweiten Satz für sich mit 25:20 entscheiden und mit 2:0 nach Sätzen davonziehen.

Vielleicht wurde bei beiden Team Erinnerungen wach. Das Hinspiel verlief ähnlich. Die Satzergebnisse waren enger, doch auch da führte Obwalden nach zwei gespielten Sätzen mit 2:0. Dieses konnte aber am Schluss mit einem Kraftakt und ein glückliches Händchen am Schluss doch noch von den Thurgauerinnen gewonnen werden. Die Thurgauerinnen fanden auch ins Spiel und fanden nun des Öfteren eine Lücke im Block der Gäste. Das Aufbäumen zahlte sich aus und es gelang dem Heimteam den Dritten mit 25:18 für sich zu entscheiden.

Nun waren die Zuschauer gespannt, ob sich die Thurgauerinnen auch im Rückspiel zurückkämpfen würden. Diese Erwartung wurde jedoch leider nicht erfüllt. Das Team um Nick Buser, war gut auf die Thurgauerinnen eingestellt und spielten befreit auf. Die Thurgauerinnen versuchten vieles, doch nur wenig gelang ihnen. Mit dem Satzresultat von 25:21 war es Obwalden gelungen ein Direktkonkurrent um einen Playoff Platz mit 3:1 besiegen und im Rennen zu bleiben.

Die Enttäuschung bei den Thurgauerinnen war gross. Mit einem Sieg wäre man sozusagen mit einem Bein in den Playoffs. Nun scheint die Qualifikation bis zum letzten Spieltag spannend zu bleiben. Das Restprogramm der Thurgauerinnen, 06.01.18 (A) gegen VBC züri Unterland, am 14.01.18 (H) Giubisaco Volley und am letzten Spieltag kommt's am 20.01.2018 zu Hause zum Derby gegen Volley Toggenburg.

 

Telegramm

Samstag, 16.12.2017
11. Qualifikationsrunde NLB Ost-Gruppe
VBC Aadorf (3.) vs. Raiffeisen Volleya Obwalden (5.) (18:25, 20:25, 25:18, 21:25)
Spielezeit: 1 Stunde 37 Minuten
Sporthalle Löhracker – Aadorf  Zuschauer: 188
Im Einsatz für den VBC:
Lara Hasler, Rahel Oswald ©, Ramona Meili, Janick Schaltegger, Elena Hake, Merlin Hurt, Elis Albertini, Martina Koch, Alexandra Schaber, Eva Krieger, Filiz Yürükalan, Vivianne Habberger