Eine Doppelrunde - gegen Jona und Schönenwerd
Volleyball

Eine Doppelrunde - gegen Jona und Schönenwerd

Die Tabelle der Nationalliga A nimmt langsam Konturen an. Lausanne ist bis jetzt der Überflieger der Saison.

Mit sechs Siegen aus sechs Spielen liegen die Romands auf dem ersten Platz. Aber schon dahinter reiht sich Volley Amriswil auf – mit zwei Punkten Abstand. Auf den nächsten Plätzen folgen Näfels und Schönenwerd. Diese vier Teams waren vor der Saison auf diesen Positionen erwartet worden – allerdings hatte man im Oberthurgau für Amriswil eher die Spitzenposition erwartet und erhofft.

Momentan läuft’s eher harzig
Am ersten Novemberwochenende sah man im Knüller gegen Näfels letztmals eine Amriswiler Mannschaft, die phasenweise zu begeistern wusste. Als tags darauf das NLA-Schlusslicht Uni Bern im Tellenfeld gastierte, wurde es zappenduster. Ein uninspiriertes Heimteam tat sich gegen die sieglosen Bundesstädter schwer. Lag es daran, dass zwei Spieler aus der Stammsechs fehlten? Doch dann reisten die Pavlicevic-Jungs am letzten Sonntag nach Einsiedeln, und gegen den Tabellen-Vorletzten spielte man einen ersten Satz, wie ihn die langjährigen Stammzuschauer noch nie gesehen hatten. Irrtum vorbehalten, war es das erste Mal in den fünf Jahren, seitdem Einsiedeln in der NLA spielt, dass Amriswil einen Satz gegen diesen Gegner verlor. Dass man sich aus dem Tiefpunkt dann wieder zu steigern vermochte, beweist den Charakter des Teams, aber entscheidend viel besser war die Performance in den Sätzen zwei bis vier auch nicht.

Jetzt in Jona
Am Freitag gastiert der Meister in der Sporthalle Grünfeld zu Jona und trifft dort um 20:00 Uhr auf den Tabellen-Drittletzten. Das Gesicht des St. Galler Teams hat sich gegenüber der letzten Saison komplett verändert. Unzählige Weggänge von bestandenen Spielern mussten durch Neuzuzüge kompensiert werden. Siegen gegen Einsiedeln und Uni Bern standen bisher fünf Niederlagen gegenüber.

Sonntagsspiel gegen Schönenwerd
Nicht wie gewohnt am Samstag, sondern am Sonntag um 16:00 Uhr spielt Amriswil gegen Schönenwerd. Nach der Auftaktniederlage reihten die Niederämter fünf Siege aneinander, ehe sie am vergangenen Samstag gegen Chênois eine 0:3-Heimniederlage bezogen. Das Team um Starangreifer Daniel Rocamora scheint in dieser Saison noch relativ unkonstant zu sein.
Amriswils Trainer Ratko Pavlicevic hofft, dass er spätestens im zweiten Spiel des Wochenendes wieder auf seine besten Kräfte zählen kann. Ohne diese könnte das Spiel gegen «Schöni» sehr hart werden.