EHC Frauenfeld gewinnt das zweite Finalspiel nach Penalty Krimi
Eishockey

EHC Frauenfeld gewinnt das zweite Finalspiel nach Penalty Krimi

Schon in der 2. Spielminute hatte der EHC Frauenfeld durch eine Einzelleistung von Senn eine gute Chance erstmals in dieser Serie in Führung zu gehen

Danach kam Dübendorf gefährlich vor das Tor der Thurgauer. In der 6 Minute gingen die Glatttaler durch Falett in Führung. Kurz nach der Hälfte des ersten Drittels vergab Schoop einen Penalty. Kurz vor dem Pausenpfiff überstanden die Thurgauer ein Doppeltes Unterzahl Spiel. Es blieb bei der knappen Führung für Dübendorf.

Kaum wurde das Spiel wieder aufgenommen kamen die Zürcher gefährlich vor das Tor von Styger, konnten ihn aber nicht bezwingen. In der 25 Spielminute musste Grolimund auf die Strafbank. Dank einem guten Box Play überstanden die Thurgauer diese Heikle Spielphase.

Kaum waren Sie komplett durften die Frauenfelder in Überzahl spielen. 1 Minute später musste noch ein zweiter Spieler von Dübendorf auf die Strafbank. Die Ostschweizer setzten sich fest im Drittel von Dübendorf aber der Ausgleich kam nicht. Danach war das Spiel sehr ausgeglichen. Die letzten 6 Minuten vor der zweiten Sirene gehörten den Thurgauern. Sie waren dem Ausgleich sehr nahe. Die grösste Chance vergab Geiser 1 ½ Minute vor der Pause. Noch immer stand es 1:0 aus Sicht von Dübendorf.

Schon nach 28 Sekunden im 3 Drittel hatte Zeller den Ausgleich auf dem Stock, scheiterte aber an Trüb. Immer wieder prüften sie den Torwart von Dübendorf. In der 44 Minute kam der Ausgleich. Senn lief alleine durch die Abwehr von den Glatttalern und erzielte das wichtige Tor für die Thurgauer. Der Ansturm der Ostschweizer wurde durch eine Strafe gebremst. Mit vereinten Kräften konnten sie die erneute Führung für Dübendorf verhindern. In der 50. Spielminute musste ein Zürcher auf die Strafbank. Trotz gutem Power Play gelang es den Ostschweizern nicht in Führung zu gehen. Auch nach 55 Minuten war es immer noch 1:1. Eine Verlängerung zeichnete sich ab. Gehörte das Dritte Drittel noch den Thurgauern war die Verlängerung sehr Ausgeglichen. Mit einem Big Save verhinderte Styger in der 67 Spielminute den Siegestreffer für die Zürcher. Auch nach 70 Minuten war das Spiel noch nicht entschieden.

Schon nach 9 Sekunden schoss Schoop ein erstes mal in der Verlängerung auf das Tor der Glatttaler. Aber auch Dübendorf kam zu Chancen. Die über 750 Zuschauer sahen spannende Schlussminuten. Auch Pargätzi gelang es nicht Trüb zu bezwingen trotz hervorragender Chance. Gespielt waren schon 72 Minuten. 6 Minuten vor dem vermeintlichen ende der Verlängerung musste Schoop auf die Strafbank. Einmal mehr überstanden die Ostschweizer dieses Unterzahl Spiel schadlos. Keiner Mannschaft gelang das Golden Goal. So musste die Partie durch Penalty Schiessen entschieden werden.

Der erste Schütze war Zeller und er verwertete den Penalty. Aber auch Dübendorf traf, somit war es nach je 3 Schützen immer noch ausgeglichen. Als Vierter Spieler für Frauenfeld versenkte Grolimund die Scheibe im Tor der Dübendorfer. Dies war die Entscheidung. Frauenfeld gewann das das 2. Finalspiel mit 2:1.

 

 

Telegramm

EHC Frauenfeld – EHC Dübendorf 2 : 1 n.P.  (0:1  -  0:0 – 1:0 – 0:0)
KEB Frauenfeld, Frauenfeld 752 Zuschauer. Schiedsrichter: Gundel, Hollenstein, Meyer
Tore: 6. Falett (Breiter) 0:1, 44. Senn 1:1, 80. Grolimund
Strafen:  10 mal 2. Min. gegen EHC Frauenfeld; 9 mal 2. Min. gegen EHC Dübendorf
Bemerkungen:  9. Pfostenschuss Dübendorf, 70. Time Out Frauenfeld
EHC Frauenfeld:  Styger, Suter, Thaler, Grolimund, Käser, Moser, Haldenstein, Geiser, Pargätzi, Lattner, Fehr, Zeller, Schumann, Pieroni, Cyrill Kuhn, Rieser, Senn, Schoop, Kurzbein,  Laux,
EHC Dübendorf:  Trüb, Sägesser, Alena, Reichart, Schwarz, Rözhlisberger, Stettler, Piai, Breiter, Bührer, Künzli, Barts, Kreis, Seiler, Widmer, Wüst, Falett, Stoob, Blasbalg, Celio, Roth,  Zumbühl