Der FC Frauenfeld verliert gegen den FC Uzwil
Fussball

Der FC Frauenfeld verliert gegen den FC Uzwil

Der FC Frauenfeld zeigte sich von der 8:0 Cupschlappe in Muttenz eingermassen gut erholt. Zu Punkten reicht es allerdings in der Meisterschaft auch gegen beim Auswärtsauftritt in Uzwil nicht.

Einmal mehr musste der FCF mit einer dünnen Personaldecke zu dieser wichtigen Partie antreten. Weil Stammtorhüter Bretscher beruflich verhindert war, kam der 19-jährige Tristan Siddiqui zu seinem Meisterschaftsdebüt zwischen den Pfosten. An ihm sollte es nicht liegen, dass die Frauenfelder erneut ohne Punkte blieben. Die erste Halbzeit verlief über weite Strecken ausgeglichen. Uzwil besass spielerische Vorteile, Frauenfeld agierte aus einer kompakten Defensive und verteidigte sich geschickt. Insgesamt operierten die Kantonshauptstädter allerdings etwas zu wenig mutig und zu oft wurde das Heil in langen Bällen gesucht. Trotzdem gehörte der erste Hochkaräter der Partie den Kantonshauptstädtern. Eisenegger verpasste jedoch aus kurzer Distanz die mögliche Führung. Nach einer halben Stunde musste die Partie aufgrund des starken Regens für einige Minuten unterbrochen. Mit einem 0:0 ging es dann in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel versuchte Frauenfeld etwas frecher zu agieren, der FC Uzwil erhöhte jedoch nocheinmal den Druck. Die logische Folge war der verdiente Führungstreffer. Nach einem Eckball und einem unübersichtlichen Gewühl drückte Alija den Ball zum 1:0 über die Linie. Die Frauenfelder reklamierten ein Foulspiel. Die Proteste fanden allerdings beim Unparteiischen kein Gehör. Das FCF-Trainerduo Exouzidis/Batali wechselte in regelmässigen Abständen 3 A-Junioren in die Partie ein. Die jungen Akteure erhielten nach dem Spiel ein Sonderlob der Coaches. Der Einsatz stimmte, Uzwil aber brachte schlicht deutlich mehr Qualität auf den Rasen. Das 2:0 durch Lo Re in der 72. Minute war nur eine Formsache. Das Ende der Partie passte aus Frauenfelder Sicht zum verregneten Fussballnachmittag. Stürmer Yannic Kälin kassierte in der 90. Minute eine gelb/rote Karte. Die Personalsorgen werden beim FCF also nicht kleiner.

Telegramm

FC Frauenfeld: Siddiqui, Gubler, Stalder, Angst, Farindonpur, Ess, Starcevic, Lüthy, Eisenegger, Kälin, Schlauri / Ersatz: Jakobcin, Foco, Sipkar, Exouzidis