Das EM-Kader der Frauen steht
Faustball

Das EM-Kader der Frauen steht

Die Schweizer Frauen Nationaltrainer Anton Lässer und Benjamin Marti-Suter haben das definitive EM-Kader für die Europameisterschaft in Calw, die am 26./27. August stattfinden, bekannt gegeben.

Am vergangenen Wochenende standen in Jona die letzten Tests auf dem Programm, bevor das definitive EM-Kader der Schweizer Frauen Nationalmannschaft bestimmt wurde. Es ging darum zu entscheiden, welche zehn Spielerinnen nach Calw fahren und welche beiden Athletinnen als Pikett-Spielerinnen auf Abruf in der Schweiz bleiben. Für die zwölf zu vergebenden Positionen kamen noch dreizehn Spielerinnen in Frage.

„In den technischen Tests waren alle Spielerinnen sehr nahe beisammen. Ausschlaggebend waren daher die taktischen Tests, die wir absolviert haben“, so Anton Lässer. Über die Klinge springen mussten dabei Jamie Bucher (SVD Diepoldsau) und Friederike Wilke (STV Schlieren), die die Rolle als Pikett-Spielerinnen übernehmen. Gar nicht mit dabei ist Simona Kropf (TSV Jona), die aktuell noch in der Nationalliga B spielt. „Dass es für sie eng werden würde, war ohnehin klar. Wir haben sie in erster Linie mitgenommen, weil wir ihr die Chance auf weitere Trainings in der Nationalmannschaft bieten wollen, denn wir glauben, dass sie eine Spielerin für die Zukunft ist“, sagt Lässer.

Die Silbermedaille ist das Ziel
Mit Katja Winiger (TSV Jona), Katrin Lüchinger (SVD Diepoldsau) und Geraldine Vogel (STV Oberentfelden-Amsteg) sind drei Spielerinnen mit dabei, die erstmals an einem internationalen Grossanlass mit der Nationalmannschaft teilnehmen.

Bis zur EM Ende August in Calw werden die Schweizerinnen noch zwei Turniere und einen Zusammenzug bestreiten. „Wir wollen die Zeit nutzen, um das taktische Verhalten und die verschiedenen Spielformen, die wir einstudiert haben, nochmals zu vertiefen. Viel Zeit bleibt uns aber nicht mehr dafür“, blickt Anton Lässer voraus. An der EM streben die Schweizerinnen die Silbermedaille an. „Da uns im Angriff zwei wichtige Spielerinnen fehlen, werden wir mit Deutschland nicht mithalten können. Unser Ziel ist daher, die Österreicherinnen im Kampf um die Silbermedaille zu schlagen“, so Lässer.