Aadorf verpasst Coup gegen den Leader
Volleyball

Aadorf verpasst Coup gegen den Leader

Die Volleyballerinnen vom VBC Aadorf mussten sich am sechsten Spieltag der Finalrunde nach einer 2:0 Satzführung gegen den Leader Volley Genève am Schluss doch noch mit 2:3 geschlagen geben.

Beide Teams zeigten eine packende Partie mit dem besseren Ende für die Westschweizerinnen.

Die Thurgauerinnen wollten nach dem Auswärtssieg gegen den VBC Münchenbuchsee auch gegen den Leader aus Genf Punkte holen. Die Genferinnen spielen eine beachtliche Finalrunde und mussten erst einmal gegen Obwalden einen Punkt abgeben. Dementsprechend schwierig war die Aufgabe für das Team um Cao Herrera.

Der Start in den ersten Satz verlief für die Thurgauerinnen jedoch nicht wie erhofft. Schnell geriet man mit 4:8 in Rückstand und Erinnerungen am Hinspiel wurden wach, wo die Thurgauerinnen über das ganze Spiel hinaus chancenlos waren. Das Team von Herrera hatte so seine Mühe ins Spiel zu finden. Rasch war man mit 13:21 im Rückstand und der Satz schien schon gelaufen zu sein. Dank dem starken Rückhalt des Heimpublikums, wurde die Mannschaft lautstark angetrieben, die nun endlich ins Spiel fand und sich Punkt für Punkt heran gekämpfte. Die Genferinnen verstanden die Welt nicht mehr, hatten sie doch den Satz und Gegner im Griff. Doch nun lief es bei den Thurgauerinnen und es gelang beim Stand vom 25:25 den Ausgleich. Trotz des Ausgleiches liess das Heimteam nicht nach und es gelang ihnen nach 30 Minuten den Satz zu drehen und mit 27:25 doch noch für sich zu entscheiden.

Im zweiten Durchgang starteten die Thurgauerinnen besser als im Ersten. Nun waren sie am Drücker und blieben über den ganzen Satz hinaus stets mit 1 bis 2 Punkte in Front. Jetzt waren es die Genferinnen die Mühe hatten und fehleranfällig wurde. Mit einer starken Teamleistung konnten die Thurgauerinnen so auch den zweiten Satz mit 25:22 für sich entscheiden und mit 2:0 nach Sätzen in Front gehen.

Mit der ersten Niederlage in der Finalrunde vor Augen, legen die Genferinnen im Dritten alles auf die Waagschale und konnten nach einem kleinen Vorsprung zur Satzmitte am Schluss in Extremis doch noch den Dritten für sich entscheiden. Der Satzverlust machten den Thurgauerinnen ein wenig zu schaffen. Im Vierten wurde der Druck auf die Thurgauerinnen wurde immer höher und Genf zeigte eindrucksvoll weshalb sie auf den ersten Tabellenrang stehen. Mit einer unglaublichen Angriffsquote von 65 Prozent, ballerten sie die Thurgauerinnen weg und es gelang ihnen mit 25:7 den Vierten für sich zu entscheiden und auf 2:2 nach Sätzen auszugleichen.

Das Tiebreak zeigte sich wieder ausgeglichener. Obwohl die Thurgauerinnen wieder im Spiel waren, hatten die Genferinnen des Öfteren eine Antwort bereit. Beim Stand vom 7:12 für die Gäste, war es nun soweit. Das Team um Cao Herrera versuchte vieles um die Wende herbei zu führen, doch die Genferinnen spielten den Satz im Stille des kommenden Meisters herunter und liessen nichts mehr anbrennen. Mit 15:11 konnten sie dann das Tiebreak gewinnen und ein unglaubliches Spiel wo sich zwei starke Teams trafen doch noch mit 3:2 für sich entscheiden und die Tabellenführung vor Luzern behaupten.

 

 

Telegramm

Samstag, 10.03.2018
Playoff – 6. Runde VBC Aadorf (3.) vs. Volley Genève (1.) (27:25, 25:22, 18:25, 7:25, 11:15)
Spielezeit: 1 Stunde 46 Minunten   Sporthalle Löhracker    Zuschauer: 273
Im Einsatz für den VBC: Lara Hasler, Ramona Meili, Janick Schaltegger, Elena Hake, Merlin Hurt, Elis Albertini©, Martina Koch, Alexandra Schaber, Eva Krieger, Filiz Yürükalan, Juliennis Regalado – Oswald Rahel (verletzt)