Aadorf trotz Schwierigkeiten weiterhin auf Erfolgskurs
Volleyball

Aadorf trotz Schwierigkeiten weiterhin auf Erfolgskurs

Der VBC Aadorf hat sich im Spitzenspiel der Nationalliga B gegen den Raiffeisen Volleya Obwalden trotz Anlaufschwierigkeiten durchsetzen können. In der 9. Qualifikationsrunde gewinnen die Thurgauerinnen 3:1 und liegen nun auf dem zweiten Zwischenrang einen Punkt hinter Leader Lugano.

In einem umkämpften Spiel bleibt der VBC Aadorf auch im vierten Spiel in Folge siegreich. Die Thurgauerinnen mussten jedoch viel ins Spiel investieren um den aktuellen Tabellenzweiten in die Knie zu zwingen und am Ende doch noch als Sieger dazustehen. Es war ein Spiel mit Hochs und Tiefs, das am Ende im Kopf entschieden wurde.

Misslungener Start
Trainer Strohm traute seinen Augen nicht. Der Start in die Partie misslang seinem Team Gänzlich. Aadorf bekam im ersten Satz kein Bein vor dem Anderen. Neben einer hohen Fehlerquote in der Annahme, kamen noch Missverständnisse auf dem Spielfeld hinzu. So unsicher sah man den Meister schon lange nicht mehr agieren. Das am Schluss Obwalden den Satz mit 25:13 für sich entscheiden konnte war die logische Folge einer desolaten Leistung auf Seite der Thurgauerinnen.

Mit Wut im Bauch im Zweiten
Nach einer ordentlichen Ansage beim Seitenwechsel von Trainer Strohm, sah man im zweiten Satz ein ganz anderes Spiel. Die Thurgauerinnen mit der nötigen Wut im Bauch spielten nun plötzlich souverän und gradlinig. Der Druck am Service konnte massiv erhöht werden, so dass Obwalden des Öfteren aus einer nicht optimalen Annahme zum Abschluss kommen musste. Dank dieser Leistungssteigerung gelang dem Heimteam der Satzausgleich.

Man dachte, dass sich Aadorf nun nach den Gewinn des zweiten Satzes gefangen hatte. Dieser Eindruck wurde schon sehr früh zerschlagen. Für ein Moment verloren die Thurgauerinnen den Faden und gerieten mit 2:12 ins Hintertreffen. Was jedoch anschliessend folgte war eine Demonstration der vorhandene Qualität und Stärke des Teams. Aadorf kämpfte sich mit acht Punkten in Folge zurück und schaffte den anschliessenden Punkteausgleich. Das Team um Frieder Strohm spielte sich in einem regelrechten Rausch und besass zum Satzende gar das nötige Glück nach einem verkorksten Beginn doch noch mit 2:1 nach Sätzen in Führung zu gehen.

Der dritte Satz hinterliess beim Obwalder-Team seine Spuren. Lange machte das junge Team von Trainer Jens Mihm vieles Richtig. Das man den Satz dennoch aus den Händen gab, war für die eine oder andere Spielerin mental nicht einfach wegzustecken. Dementsprechend war den Bann gebrochen und die Obwalderinnen im vierten Satz praktisch chancenlos. Aadorf‘s Block-Defense Arbeit war in dieser Phase des Spiel lobenswert. Mit nicht weniger als 8 Kill-Blocks wurde der vierte Satz und so auch der Spitzenkampf doch noch relativ souverän entschieden.

Am kommenden Samstag den 13.12.2014 muss der VBC Aadorf auswärts um 15 Uhr gegen den FC Luzern II antreten. Der Aufsteiger aus Luzern spielt eine solide Saison und positioniert sich zurzeit auf dem 6. Zwischenrang. Aadorf möchte sich für die Niederlage in der Vorrunde revanchieren und weiterhin Druck auf Lugano ausüben.

Telegramm

VBC Aadorf (4.) vs. Raiffeisen Volleya Obwalden (2.) 3:1 (13:25, 25:13, 25:23, 25:16)
Turnhalle Chatzebuggel,